Schuetzenkreis Guetersloh von 1956 e.V. 2016


 

Die Delegiertenversammlung der Schützen im Bezirk 3 Ostwestfalen und Lippe hat in Enger einen neuen Vorsitzenden gewählt. Nach zwölf Jahren legte Ulrich Brünger sein Amt nieder.

Für seine Verdienste im Amt wurde dem scheidenden Bezirksvorsitzenden gedankt und die Ehrenmitgliedschaft verliehen. Seine Nachfolge tritt Burkhard Kemena (SK Minden) an. Dessen Stellvertreter ist Reinhard Große-Wächter (SK Gütersloh) und Edith Taake (SK Gütersloh). Zum Bezirksgeschäftsführer hat die Versammlung Thorben Stevener gewählt. Zum neuen Sportleiter wählten die Delegierten Michael Quittschau, Stellvertreter sind Ralf Eikenhorst und Sigrid Busche.

Als weitere Tagesordnungspunkte standen die Berichte aus den verschiedenen Abteilungen auf dem Programm. Wir haben im vergangenen Jahr eine positive Entwicklung bei den Mitgliederzahlen zu verzeichnen gehabt. Insgesamt sind 870 neue Mitglieder im Bezirk hinzugekommen, berichtete Ulrich Brünger. Diese verteilten sich auf die 242 Vereine des Bezirks, die insgesamt etwa 30 000 Mitglieder umfassten. Eine erfreuliche Entwicklung, bedenke man, das die allgemeine Tendenz weg von der verbindlichen Mitgliedschaft in einem Verein gehe, sagte der Bezirksvorsitzende.

Wichtiger Programmpunkt der Delegiertenversammlung waren die Ehrungen der Mitglieder.

Das Ehrenzeichen des WSB in Gold gab es für Edith Taake (SV Versmold).

Die »Kölner Medaille« wurde Fritz Bringezu (SV Kattenstroth), Karl-Heinz Gerste (SV Kattenstroth) und Konrad Runge (BSV Verl-Bornholte-Sende) verliehen.

Zum Sportschützen des Jahres wurde Volker Busse (SK Gütersloh) gekürt. Die Auszeichnung der Bezirksjugendleitung erhielt Michael Quittschau (SK Gütersloh).
 


Mitgliederehrung:
Fritz Bringezu, Karl-Heinz Gerste SV Kattenstroth und Konrad Runge BSV Verl-Bornholte-Sende mit Urkunde. In der Mitte des Bildes der KV Reinhard Große-Wächter

Beim Wettbewerb traten die Teilnehmer in insgesamt drei Altersklassen gegeneinander an. Zudem gab es ein Kaiserpokalschießen, bei dem alle ehemaligen Bezirkskönige gegeneinander antreten durften. Die jüngsten Schützen sind zwischen 12 und 14 Jahren und treten in der Bezirksschülerklasse an, danach folgen die Jugend- und die Seniorengruppe. Je nach Tradition der einzelnen Vereine ist hier die Altersgrenze bei etwa 21 Jahren.

Den Kaiserpokal errang Rüdiger Eichhorn (SV Auf’s Blatt Hahlen). Er verwies Rolf Fischgrabe und Alfred Kulinna auf den zweiten und den dritten Rang.

Neue Bezirksschülerkönigin wurde Celina Ludwig aus Minden (204,9 Ringe) vor Mark Janitschke (203,8 Punkte) und Indra Carolin Stäube (203 Ringe).

Nina Grünewald, ebenfalls aus Minden, konnte das Schießen um die Bezirksjugend-Königswürde mit 208,4 Ringe für sich entscheiden. Dabei ließ sie Lars Alex (207,2) und Lukas Dreckschmidt (206,2) hinter sich.

Jeder Schütze durfte 20 Schuss mit dem Luftgewehr oder Luftpistole abgeben. Je nach Wettbewerb wurde dabei der Schuss mit der geringsten Abweichung vom Zentrum der Ringe gewertet.

Den Kreis, in dem das Bezirksschießen stattfindet, legen die Vereine übrigens auf ihrer jährlichen Delegiertenversammlung fest. »Dabei wird zwischen Minden, Lübbecke, Herford, Lippe, Bielefeld und Gütersloh ausgewählt, wer das nächste Bezirksschießen ausrichten darf.

Der jeweilige Kreis macht uns als Bezirk dann Vorschläge. Bei der Anlage in Enger haben wir sofort zugestimmt«, erklärte Burkhard Kemena das Prozedere. Der Bezirksgeschäftsführer ergänzte: »Das Besondere an der Anlage hier ist, dass alles voll elektronisch abläuft. Für die Vereine, die bisher auf Scheiben geschossen haben, ist das eine neue Erfahrung.«

Weitere Infos zum Westfälischen Schützenbund unter: www.wsb-owl.de

 

 

 
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